Rathauszeitung Trier, RAZVermerk, 25. April 2018

Hetze und Hass entgegentreten
„Die Flüchtlinge müssen im Supermarkt nicht bezahlen“ oder „An den  Galgen  mit  ihnen“ sind zwei von unzähligen Beispielen für „Hate Speech“ (Hassrede), wie sie tagtägglich in sozialen Medien zu lesen ist. Ihre Kennzeichen sind unter anderen die bewusste Verbreitung uninformierter oder falscher Aussagen und der Aufruf zu Gewalt. Von ihr betroffen sein können einzelne Personen, aber auch ganze Gruppen, etwa Anhänger einer bestimmten Religion oder Flüchtlinge.

Der Hass und die Diskriminierung können  fatale  Folgen  haben.  Die Bundeszentrale für Politische Bildung schreibt hierzu: „Finden sich im Internet vermehrt menschenverachtende Äußerungen, kann dies in eine Spirale aus sich verstärkenden Hassbotschaften münden  und  dadurch ein Klima entstehen, in dem Diskriminierung und Gewalt gegen bestimmte Gruppen legitim erscheinen. Hate Speech bildet somit auch einen  Nährboden für reale Übergriffe.“  Damit  es  nicht  soweit kommt, haben die Macher der jähr-lichen Projektwochen zur Gewaltprävention das neue Phänomen zum Thema ihres Fachimpulses am Donnerstag, 3. Mai, 14 bis 18 Uhr, Medienraum  im  Exhaus,  gemacht.  
Zwei Referenten sensibilisieren für die Problematik und zeigen auf, wie man gegen „Hate Speech“ vorgehen kann. Unabdingbar, wenn man bedenkt, welche Folgen dieses neue Phänomen nach sich ziehen kann.
Björn Gutheil / Vorschau Gewaltpräventionswochen in der RaZ am 1. Mai

Herzlichen Dank an die Menschen und Organisationen, die uns immer wieder  unterstützen!