Rathauszeitung Trier, 21.08.2020

 

Gewaltpraeventionswochen 2020 Foto/Presseamt Trier (gut)

Petra Job, die im Arbeitskreis Gewaltprävention tätig ist, präsentiert das reduzierte Programm, das im September stattfindet.

Die Projektwochen zur Gewaltprävention der Stadt Trier und des Kreises Trier-Saarburg, die infolge der Corona-Pandemie im Mai und Juni abgesagt werden mussten, werden im September in reduzierter Form nachgeholt. Der Arbeitskreis Gewaltprävention, der aus rund 20 Institutionen – von der Polizei über das Exhaus bis hin zur Stadtverwaltung – besteht, sei sich einig gewesen, wie wichtig es sei, gerade jetzt etwas im Bereich Gewaltprävention anzubieten, erläutert Petra Job, die für die Europäische Sportakademie im Arbeitskreis sitzt.

Die monatelange Isolation von anderen Kinder und Jugendlichen während des Lockdowns sei nicht an allen jungen Menschen spurlos vorbeigegangen, so Job. In Freizeiten hätten die Betreuerinnen und Betreuer festgestellt, dass es für einige Kinder schwer war, wieder in einer Gruppe zu sein, was zu Spannungen führen könne. Andere wiederum seien glücklich, wieder unter Gleichaltrigen zu sein. „Das Verhalten ist sehr heterogen“, weiß Job.

Das reduzierte Programm, das sich neben Kindern und Jugendlichen auch an Eltern und pädagogische Fachkräfte richtet, findet vom 7. bis 18. September statt. Es besteht unter anderem aus Filmen im Broadway-Kino, Lesungen und einem Fachtag „Gaming“. Für das Fussballturnier „Kick for Colours“ am 13. September im Palastgarten sind bereits acht Teams angemeldet. Der Arbeitskreis hofft auf zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer für die Angebote, die nach den gültigen Hygienevorschriften stattfinden.

Details zum Programm und Infos zur Anmeldung auf www.gewaltpraevention-trier.de.

 

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